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KO-SIL

KO-SIL

Das SILIEREN ist eine immer beliebtere Art der Herstellung von Winterfutter für Rinder. Nur so kann in den kurzen Schönwetterperioden das Futter rechtzeitig ins Trockene gebracht werden. Das Futter kann in unterschiedlichen Silos siliert werden, in den letzten Jahren gewinnen in Europa jedoch Silos mit schrägen Wänden immer mehr an Beliebtheit. Um allen Landwirten einen schnellen, einfachen und kostengünstigen Aufbau von Fahrsilos mit schrägen Wänden zu ermöglichen, haben wir im Unternehmen Kograd IGEM Fertigwandelemente für das Fahrsilo KOSIL entwickelt.

Das FERTIGSILO KOSIL ist das optimale Silo mit schrägen Wänden, das der modernen Siliertechnologie entspricht. Das Silo ist eine schnellere und kostengünstigere Variante des Silos mit schrägen Wänden und wurde optimal an die modernen Silierarten angepasst. Die Hauptvorteile dieses Silos sind niedrige Kosten, hohe Leistung und einfaches und sicheres Füllen und Entleeren. Die Wandhöhe beträgt 1,30 m bis 2,00 m und die Neigung der Wände 20 Grad. Die Endhöhe der Wände auf der Einfahrseite wird nach 3,00 bis 5,00 m Länge erreicht, wodurch es keinen steilen Eingang gibt und das Befüllen einfacher ist. Durch die schrägen Wände ist ein gründliches Walzen des Silagegutes bis zur Wand hin möglich, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass der Traktor dabei beschädigt wird. Auch die Umkippgefahr wird durch die niedrigen Wände und den Erdwall verringert. Das Silo soll am Grund mindestens 5,2 m breit sein, wodurch die Silage gleichzeitig befüllt und gewalzt werden kann. Dadurch wird eine sehr hohe Leistung gewährleistet, in einer Stunde kann nämlich 1 Hektar des Gutes siliert werden.


KLASSISCHES MASSIVES FAHRSILO MIT GERADEN WÄNDEN
 es kann nicht bis zur Wand hin gewalzt werden, wodurch es an den Wänden Verluste durch schlecht verdichtetes Silagegut gibt

SILOS KOSIL

 es kann bis zur Wand hin gewalzt werden

das Silo soll so nahe am Futtergang sein wie möglich;
die Entnahmeseite soll im Windschatten sein;
wenn möglich, soll das Silo parallel zum Weg stehen


SILOBAU

NICHT VORGEFERTIGTER TEIL
(die Konstruktion besteht aus der Stahlbetonbodenplatte mit einer Eingangsplattform und mittelhoher Ausfahrtsrampe)

Bodenplatte
ist die Basis, die am Ort erstellt wird und auf die die vorgefertigten Stahlbetonelemente des Silos KOSIL montiert werden (eine Ausnahme ist die Stellrinne).

Die Betonplatte wird in drei Phasen hergestellt:
1. Die Baugrube muss ausgehoben werden (Tiefe ca. 50 cm).
2. Der Untergrund mit mindestens 1,5 Prozent Gefälle zur Entnahmeseite muss vorbereitet werden, darauf werden eine Schotterschicht (ca. 30 cm) und danach eine Feinschicht (ca. 15 cm) aufgebracht, um eventuelle Unebenheiten auszugleichen.
3. Der nicht vorgefertigte Teil des Silos (die Bodenplatte) muss betoniert und mit einem Betonrüttler verdichtet werden.

Zuerst muss die Fläche abgesteckt werden. Danach wird eine 40 bis 50 cm tiefe Erdschicht ausgehoben und die Erde für den späteren Gebrauch als Erdwall deponiert. Der Boden muss gründlich abgerüttelt werden. Der Untergrund soll mindestens 1,5 Prozent Gefälle haben (15 cm auf 10 m) zur Entnahmeseite des Silos. Darauf wird eine Drainage gelegt und eine mindestens 30 cm starke Kiesschicht aufgebracht. Auf diese Schicht wird dann eine 10 bis 15 cm starke Feinschicht aufgebracht, um eventuelle Unebenheiten auszugleichen. Es wird eine ebene Fläche geschaffen, die wieder gründlich abgerüttelt wird. Das Terrain wird am besten im Herbst vorbereitet und die Bodenplatte erst im nächsten Frühling betoniert.

Vor dem Betonieren der Bodenplatte muss zuerst eine Randschalung gefertigt werden, wo sich später die Stellrinnen befinden. Bei einer Wand der Stärke 8 cm wird eine 12 cm breite Stellrinne benötigt und bei einer Wand der Stärke 10 cm soll sie 14 cm breit sein. Die Tiefe beträgt in beiden Fällen 6 cm. Bei der Verwendung von vorgefertigten Rinnenelementen wird dieser Schritt übersprungen.

Die Bodenplatte besteht aus Stahlbeton und ist monolitisch, der gewünschten bzw. erforderlichen Breite, Stärke 15 bis 20 cm (Beton der Druckklasse C25/30). Sie muss mindestens einmal mit einem Bewehrungsnetz der Qualität 500/560 verstärkt werden. Das Netz muss die gesamte Breite der Bodenplatte abdecken. Bei der Herstellung der Bodenplatte ist sehr wichtig, dass die Stärke der Betonschicht zwischen der feinen Schotterschicht und der Bewehrung 4 cm beträgt und dass sie nach dem Betonieren vor Wettereinflüssen (Wind, Sonne, Regen) geschützt wird. Frischer Beton muss während des Erhärtungsprozesses ständig feucht gehalten werden. Bevor die Stahlbetonplatte gegossen wird, muss der Untergrund gefestigt werden. Andernfalls empfehlen wir Unterbeton der Stärke ca. 5 cm.

 

 Die Längsneigung der Platte muss 1,5 bis 5,0 Prozent betragen und die Querneigung 1,0 bis 3,0 Prozent. Damit wird gewährleistet, dass der Gärsaft in die Gärsaftrinne abfließt. Auf der Eingangsseite des Silos muss eine Querrinne in die Bodenplatte eingebaut werden, die den Gärsaft in den Sammelbehälter leitet. Es ist wichtig, dass der Sammelbehälter groß genug ist, seine Größe muss 1/20 der Silogröße betragen (5 m3 für ein Silo mit dem Volumen 100 m3).

In der Bodenplatte wird auf jeder Seite eine Stellrinne gezogen für die genaue Montage der vorgefertigten Elemente. Der Boden der Rinne in der Bodenplatte muss eben sein, damit die Montage schneller, genauer und einfacher ist. Gleichzeitig mit der Bodenplatte wird vorne auch eine Zufahrtsplattform der gleichen Breite wie das Silo und der Länge ca. 8 m errichtet.

Die klassische Stellrinne kann auch durch ein Rinnenelement (vorgefertigtes Stahlbetonelement) mit einem vorgefertigten Neigungswinkel von 20ᵒ und für Plattenstärken bis zu 10 cm ersetzt werden. Durch die Verwendung von vorgefertigten Rinnenelementen ist die Montage der Siloplatten schnell und einfach und sie dienen auch als Siloplattenrand (dadurch ist keine Randschalung nötig).


VORGEFERTIGTER TEIL
(vorgefertigte Stahlbetonelemente KOSIL)

ENTLADEN DER STAHLBETONELEMENTE
Elemente werden normalerweise mit einem Kranwagen oder einer anderen geeigneten Hebevorrichtung (z. B. auf Landmaschinen) entladen. Das Transportmittel muss sich während der Entladung auf einer ebenen und befestigten Fläche befinden, am besten auf einer Siloplatte aus Beton. Besondere Vorsicht ist bei der Entladung von Hauptelementen geboten, die vertikal auf der Metallpalette stehen. Die Entladung müssen mindestens zwei Arbeiter durchführen, wobei einer die Hebevorrichtung steuert und der andere beim exakten Positionieren hilft. Bei der Entladung besteht Gefahr durch hängende Laste, deswegen müssen alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

MONTAGE DER STAHLBETONELEMENTE
Montage wird mit Hebevorrichtungen durchgeführt, die bei landwirtschaftlichen Arbeiten verwendet werden (ES MÜSSEN UNBEDINGT ALLE SICHERHEITSMAßNAHMEN EINGEHALTEN WERDEN).

 Vor der Montage ist folgendes vorzubereiten: Holzpfähle zum Abstützen der Platten, Holzkeile zum Fixieren des Verbindungsrohres, ein Holzdreieck mit Libelle zur Bestimmung der Wandneigung (20ᵒ) und ein 2-strängiges Drahtseil mit Haken zum Heben und Montage der Wandelemente. Bei der Montage muss unbedingt ein 2-strängiges Drahtseil (8 mm) mit zertifizierten Haken verwendet werden. Mit der Montage wird bei der Eingangsrampe begonnen. In die Stellrinne in der Platte bzw. das Rinnenelement werden der Reihe nach Elemente der Eingangsrampe montiert: 1 und 2, (3).

Danach werden die Hauptelemente montiert und am Ende noch die Elemente der Ausgangsrampe 4, (5). Vertikale Verbindungsstellen der Elemente, die trocken bleiben müssen, werden vor dem Zusammenfügen mit Dichtungskitt bestrichen. Die gewünschte Neigung der Elemente (20ᵒ von der Vertikale) wird mithilfe eines Holzdreiecks mit Libelle erreicht. Die Elemente werden dann auf der Rückseite mit Abstützelementen aus Holz abgestützt.

 Elemente werden mit einem verzinkten Rohr, das durch die obigen Öffnungen in zwei Nachbarelementen geschoben wird, miteinander verbunden und fixiert. Diese Verbindung wird dann zusätzlich mit einem Holzkeil fixiert. Während der Montage wird genug Platz benötigt, um sicher arbeiten zu können.

Wenn die komplette Wand steht, werden alle offenen Verbindungsstellen zwischen den Betonelementen zusätzlich mit säurebeständigem Dichtungskitt abgedichtet. Die Montageelemente werden nach der Montage auf der Rückseite mit einer 25 cm starken Sandschicht verschüttet und zusätzlich mit der deponierten Erde aus der Baugrube fixiert. Die Aufschüttung hinter der Wand muss oben mindestens 50 cm breit sein, wonach ihre Höhe langsam das Geländeniveau erreicht.


 


SILOBAU

Falls zwei Silos gebaut werden, müssen die Wände der beiden Anlagen oben mindestens 80 cm voneinander entfernt sein. Der Raum zwischen den beiden Silowänden wird mit Erde verschüttet und gut verdichtet.

Nach zwei Wochen, wenn die Wand stabil ist, wird der Schlitz in der Bodenrinne mit Zementmörtel betoniert.

Bei der Montage besteht große Quetschungsgefahr, deswegen müssen bei der Arbeit unbedingt Handschuhe benutzt werden und es ist auch wichtig, dass der Betreiber der Hebevorrichtung und alle Montagearbeiter die Arbeitsschritte gut koordinieren.

HERSTELLUNG DER MITTELHOHEN RAMPE
Die mittelhohe Ausfahrtsrampe (65 cm hoch) ist eine ideale Lösung, die eine gute Befahrbarkeit des Silos ermöglicht. Durch die mittelhohe Ausfahrtsrampe (Höhe ca. 65 cm, Neigung 45ᵒ) kann das Silo auch bei kleineren Futtermengen (z. B. gegen Ende des Silierens) problemlos befahren werden. Die Rampe wird nach der Montage und Fixierung der Wandelemente betoniert. Die Oberfläche der Rampe mit dem Gefälle weg vom Silo wird mindestens 50 cm breit betoniert.

BEFÜLLEN DES SILOS
Das Fertigsilo KOSIL eignet sich optimal für moderne Silierungsarten. Bei der Bestimmung der Länge und Breite des Silos müssen verschiedene Faktoren beachtet werden: Tägliche Entnahme des Silagegutes, Menge des Futters, das für Silage zur Verfügung steht, Breite des Walzschleppers, Möglichkeit der Selbstversorgung, Größe des Ladewagens usw.

Wenn das Silo breit genug ist (mindestens 5,20 m), kann der Walzschlepper beim Befüllen des Silos im Silo bleiben. So kann gleichzeitig das Silo befüllt und das Silagegut gewalzt werden, was eine sehr hohe Leistung gewährleistet. Falls das Silo enger ist (enger als 5,00 m), muss der Walzschlepper beim Befüllen draußen warten.

Die mittelhohe Rampe ermöglicht schnelle Befahrbarkeit des Silos auf der Ausgangsseite und durch die schrägen Seitenwände kann das Futter sicher bis zur Wand hin gewalzt werden, ohne dass der Traktor dabei beschädigt wird. Wegen der niedrigen Wände, des Erdwalles und weil ein Teil des Silos unter der Erde liegt, kann der Traktor beim Walzen nicht umkippen. Die ausreichend lange Eingangsrampe und der leicht ansteigende Übergang zur Endhöhe des Silos ermöglichen normale Befahrbarkeit auch bei relativ vollem Silo. Der Traktor soll beim Wälzen des Silagegutes die Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h nicht überschreiten.


VORTEILE DES SILOS KOSIL
Vorgefertigte Silos (darunter auch das Silo KOSIL) haben folgende Vorteile:

KOSTEN
Die Baukosten sind durch die einfache Montage und den geringen Materialverbrauch wesentlich niedriger. Die Gebrauchskosten des Silos sind wegen der Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von Landmaschinen durch Maschinenringe minimal. Das Verhältnis zwischen dem Brutto und Netto Volumen ist günstig.

SILAGEQUALITÄT
Durch das schnelle Befüllen des Silos gibt es nur kleine Verluste. Weil bis zur Wand hin gewalzt werden kann, entfällt das verdorbene Silagegut. Es kann auch mit schweren Maschinen gewalzt werden (Maschinengewicht mindestens 4,5 t).

SICHERHEIT
Die Gefahr einer Beschädigung des Traktors ist verringert und auch die Gefahr des Umkippens ist sehr klein. Die Arbeitsbelastung der Menschen ist durch die vollständige Mechanisierung relativ gering.

UMWELTSCHUTZ
Das Silo KOSIL nach dem System von IGEM KOGRAD ist in der Umgebung fast unsichtbar. Der Erdwall und die Ausfahrtsrampenverlängerung müssen begrünt werden und in der weiteren Umgebung soll Gebüsch gepflanzt werden. Damit fällt das Silo weniger auf und auch der Erdwall kann dadurch nicht ausgeschwemmt werden. Um den Gärsaft aufzufangen muss in der Platte eine Querrinne sein, die den Saft in den Sammelbehälter leitet. Der verdünnte Gärsaft kann zur Zudüngung von Wiesen verwendet werden.

 

 

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